Die Sonnenorgel

Die Schönauer Sonnenorgel wurde am 15. Juli 2007 eingeweiht.

 

Der Prospekt unserer Sonnenorgel

 

Ihr Erbauer, Jens Steinhoff schreibt zur Konzeption – Klang – Gestaltung:

Eine Orgel sollte ein in sich schlüssiges Werk sein. Ihre äußere Gestalt  rührt aus ihrem Inneren: der technische Aufbau, die Anordnung der Pfeifen spiegeln sich in ihremschönen Gesicht wieder, Ebenso ist es mit ihrem Klang; Er soll hell, warm und klar sein. Hierfür wurden ganz bestimmte Klangfarben ausgewählt, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind und zusammen   einen großen Klang hervorbringen. Vom zarten Pianissimo der feinen Gambe, den weichen Tönen der Flöten, den klaren Prinzipalstimmen bis hin zum kräftigern Fortissimo des Plenums lassen sich dynamisch und klanglich nahezu unendlich viele Klangfarben zaubern,. Der Klang der Sonnenorgel belebt die Akustik der Bergkirche durch seine Helligkeit und Wärme. Er macht hörbar, was die Sonnenstrahlen im Herzen des Orgelprospekts (Ansicht der Orgel) erahnen lassen: “Die güldne Sonne voll Freud und Wonne bringt unseren Grenzenmit ihrem Glänzen ein herzerquickendes liebliches Licht…” (EG 449)

Pfeifenwerk

Mensuren und Materialien der Pfeifen sind auf die akustischen Verhältnisse der Bergkirche abgestimmt. Für die sichtbaren Prospektpfeifen (die in ihrer Anzahl nur ca. 3% des gesamten Pfeifenwerks ausmachen), wurde eine ZinnLegierung mit 95% Zinnanteil gewählt. Die Innenpfeifen bestehen aus 28% Zinnanteil, die Holzpfeifen sind aus bestem Eichenholz gemacht.

Von den insgesamt 932 Pfeifen sind 790 aus Metall, davon 30 Schallbecher für die Trompete, sowie 142 aus Holz.

Die größte Pfeife misst 2,80m, der klingende Teil der kleinsten Pfeife nur ca. 15mm Länge.

Das gesamte Pfeifenwerk ist aus Gründen des Klanges und der guten Stimm haltung auf Tonlänge geschnitten. Dieses Qualitätsmerkmal findet sich bei nur wenigen Orgeln.